
Sprache trifft Seele. Im Beruf.
Im Alltag. Erleben Sie es selbst.
Kurz & informativ
Sprache und psychologische Belastung - das Themenherz von Storyheart
Im Mittelpunkt meiner Seminare und Coachings stehen die Wechselwirkungen von psychischer Belastung, Sprachverarbeitung, Sprachwirkung, Gefühlen, Emotionen und Erinnerungen.
Sprachgewohnheiten entwickeln sich im Lauf unseres Lebens, individuell, geprägt durch Elternhaus, Familie, Freunde Schule und Umgebung. Sie werden bzw. sind Teil unserer Persönlichkeit und uns selten wirklich bewusst. Dennoch wirken sie, auch wenn wir es nicht merken. Sie nehmen Einfluss auf unsere Emotionen, Gefühle, auf unsere psychische Gesundheit und auf die unseres Gegenübers.
Deshalb ist es mein Auftrag, in Menschen das Bewusstsein für die eigenen Sprachgewohnheiten zu wecken und sie reflektiv ergründen zu lassen WIE diese wirken und WARUM.
Erleben der eigenen Sprachgewohnheiten durch das Szenenspiel, reflektiver Erkenntnisgewinn und daraus Veränderungen im eigene Sprachmilieu entwickeln - das Methodenherz von Storyheart
Menschen erinnern, verstehen und lernen durch Erleben, Erfahren, Erkennen, Reflektieren, Wiederholen und ihre fünf Sinne. Die Teilnehmenden sind in meinen Formaten deshalb stets der aktive Teil des Geschehens. Sie erleben die Wirkung ihrer Sprache auf sich und andere, leiten eigene Erkenntnisse daraus ab, verarbeiten diese ergänzt durch Fachwissen zu neuen Strategien und testen diese anschließend auf ihre Umsetzbarkeit.
Die Teilnehmenden merken es geht um sie, um ihre Situation und um ihre eigenen Ressourcen, die zur Verfügung stehen.
Der eine, entscheidende Moment entsteht: Das Seminar und das Coaching werden zu etwas ganz Persönlichem!
Ausführlich & erlebbar
Gedankenexperimente
Experiment 1
Lassen Sie einmal folgende Aussagen auf sich wirken, am besten lesen
Sie sie laut:
- Maria N.: "Sie haben vergessen, die Nachricht weiterzuleiten."
- Alex B.: "Haben Sie vergessen, die Nachricht weiterzuleiten?"
- Mika G.: "Kann es sein, dass die Nachricht nicht weitergeleitet wurde?"
Jetzt bin ich gespannt welche Antworten Ihnen zu folgenden Fragen in den Sinn kommen:
- Was haben Sie beim Lesen der Sätze empfunden?
- Was glauben Sie wodurch Ihre Empfindungen ausgelöst wurden?
- Was könnte Ihre Lebensgeschichte mit ihren Empfindungen zu tun haben?
- Wie haben Sie sich Maria, Alex und Mika vorgestellt?
- Wie haben die drei Personen ausgesehen?
- Wie würden Sie sich weiterentwickeln, wenn Sie täglich mit Sätzen in der Form von Maria oder Alex konfrontiert wären?
Experiment 2
Lesen Sie wieder alle Sätze laut.
- Toni sagt: "Bei meiner Oma haben wir gestern Blumen auf der Wiese gepflückt."
- Luca sagt: "Auf der Wiese haben wir gestern bei meiner Oma Blumen gepflückt."
- Sascha sagt: "Bei meiner Oma haben wir gestern auf der Wiese Blumen gepflückt."
- Sam sagt: "Auf der Wiese bei meiner Oma haben wir gestern Blumen gepflückt."
An welche Antworten Sie zu den nächsten Fragen wohl als erstes Denken werden?
- Wem war welcher Part des gestrigen Tages am wichtigsten?
- Wie kamen Sie zu der Entscheidung, wem was wichtig war?
- Was haben Sie empfunden, als Sie die Aussagen gelesen haben?
- Haben alle Aussagen die gleichen Empfindungen ausgelöst?
- Was hat Ihre Empfindungen ausgelöst?
- Wie sahen Toni, Luca, Sascha und Sam in Ihrer Vorstellung aus?
- Warum haben Sie sich die vier so vorgestellt?
- Was sagt die Wahl der Beispiele über den Autor der Beispiele aus?
Jede Frage hat eine Aufgabe. Jede Antwort verrät etwas Bestimmtes.
Sie haben jetzt selbst etliche Fragen?
Dann rufen Sie mich an unter 01712091345 oder schreiben Sie mir eine E-Mail an storyheart@storyheart.eu
Ich freue mich darauf Sie kennenzulernen und mich mit Ihnen über das Experiment auszutauschen.
Der Zusammenhang
Die Beispiele zeigen deutlich, was auch bei der Betrachtung der Sprache im Zusammenhang mit psychischer Belastung zum eigenen Erkenntnisgewinn im Vordergrund stehen muss:
Die Fragen nach dem WIE und dem WARUM.
Um uns unabhängig der Umstände davor bewahren zu können unsere Sprache zu einem Risikofaktor werden zu lassen und um bestehende Belastungssituationen wieder in ein sprachlich gesundheitsförderndes Miteinander umwandeln zu können, müssen wir uns Fragen wie diese stellen:
- Warum wirkt meine eigene Sprache auf mich selbst?
- Warum wirkt meine Sprache, wie sie wirkt?
- Wie zeigt sich die Wirkung meiner Sprache in mir und in meinem Gegenüber?
- Wie kann ich meine Sprachgewohnheiten in meinem eigenen Sprachmilieu ändern, um eine belastende Wirkung zu einer gesundheitsfördernden zu verwandeln?
- Warum verwende ich Sprache, wie ich sie verwende?
- Warum verwenden andere Sprache, wie sie sie verwenden?
- Wie kann ich die Wirkung meiner Sprache auf mich und andere verändern?
- Warum haben Worte für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Bedeutungen?
Die Aufgabe der Seminare sowie der Coachings liegt in der Beantwortung dieser und weiterer Fragestellungen im Kontext Ihrer individuellen Anliegen.
Praktisch, durch eigenes Erleben und in Ihrem Sprachmilieu!
